Bezirksliga Stuttgart, 12. Spieltag
11. November 2018, 14 Uhr 30

TSV Rohr 1 - SV VAIHINGEN 1 1:4 (0:2)

Trainer                 Stephan Tregel

Torspieler
Maximilian Ulmer (1)
Abwehr
Kai Hauner  (11)     Daniel Johne (20)      Florian Henkelmann (5)      Nils Jakobs (14)
Mittelfeld
Edis Crnisanin (17)      Valentin Kamm  (23)      Yannik Breuninger (8)   Jeremiah Geywitz (25, C)
Sturm
Manuel Rath (13)                 Fabian Rück (9)           
Auswechselspieler
Egor Winter (6)       Philipp Rosenberg  (10)               Nico Breuer (2)      Uros Milosevic  (22)           

SPIELBERICHT

Bei bestem Fußball-Wetter trat der SV Vaihingen zum Derby beim direkten Nachbarn TSV Rohr an.
Vor gut 200 Zuschauern nahm der SV Vaihingen von Spielbeginn an das Heft in die Hand und dominierte  das Spielgeschehen auch in der Folge über die kompletten 90 Minuten inklusive Nachspielzeit. Die Vaihinger Jungs standen in der Abwehr sicher, im Mittelfeld wurde gefällig kombiniert und Rohr hatte große Probleme das Vaihinger Angriffsspiel zu stören. So lag es auch nicht an den Rohrer Abwehrbemühungen, sondern vielmehr mal wieder an der Vaihinger Chancenverwertung, dass bis kurz vor Halbzeit für Rohr ein äußerst schmeichelhaftes 0:0 zu Buche stand. Als sich die meisten Zuschauer schon mit einem torlosen Pausenstand abfanden, folgte in der 45. Minute der große Auftritt des Manuel Rath. Er schockte Rohr innerhalb von 60 Sekunden mit einem Doppelschlag. Zuerst brachte er einen weiten hohen Ball in die Spitze mit einer perfekten Ballannahme unter Kontrolle, so dass er kühl und kontrolliert an dem herauseilenden Torhüter vorbei zum 0:1 einschieben konnte, gleich im Anschluss war er wieder zur Stelle und drückte völlig freistehend eine flache Hereingabe von rechts über die Torlinie.
Gleich nach der Pause konnte Rohr völlig überraschend die Vaihinger Abwehr mit einem schnellen Angriff über die linke Seite überrumpeln  und den Anschlusstreffer erzielen.
Die Hoffnungen des Rohrer  Anhangs, dass dies das Signal für eine Wende im Spiel gewesen sein könnte, zerschlugen sich allerdings sehr schnell, denn von Rohr kam angriffsseitig bis zum Schlusspfiff nichts Erwähnenswertes zustande, zumindest, was das Spiel mit dem Ball betrifft.
Vielmehr konnte Valentin Kamm noch einen Torwartfehler zum 1:3 nutzen, sowie Manuel Rath seine Festspiele mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 3:1 krönen.
Zum Abschluss kommt jetzt noch das Erwähnenswerte auf Rohrer Seite: In der Schlussminute brachte es Rohr noch fertig, sich 3 rote Karten einzufangen durch eine schnelle Abfolge von Rohheiten und Undiszipliniertheiten, und dies bei einem Spielstand von 1:4.